ETEP an der RDO

ETEP steht für Entwicklungstherapie / Entwicklungspädagogik. Dahinter verbirgt sich ein umfassendes pädagogisches Programm zur Förderung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung.

Das ETEP wurde in den 70er Jahren in den USA von Mary Wood entwickelt. 1991 wurde das Programm von Marita Bergsson übersetzt und in der Jacob-Muth-Schule in Essen, einer Schule für Erziehungshilfe, erstmals realisiert.

Mittlerweile arbeiten mehr als 150 Einrichtungen in Deutschland mit ETEP, die in ein Netwerk eingebunden sind.

Seit 2002 gibt es in Berlin ein groß angelegtes Fortbildungsprogramm an dem bereits zwei Kolleginnen unserer Schule teilgenommen haben. Zwei weitere beginnen die Weiterbildung im März 2009.


ETEP an unserer Schule

Ansprechpartnerin: Verena Willfurth

An unserer Schule soll es jedem Schüler ermöglicht werden, seinem Entwicklungsstand entsprechend gefördert zu werden.

Die Arbeit mit Schülern, die ein auffälliges Verhalten im Unterricht zeigen, ist für deren Mitschüler und Lehrer nicht immer einfach. ETEP gibt uns für unsere Schüler passende Instrumente in die Hand.

Daher haben wir an unserer Schule nach einem pädagogischen Konzept gesucht, das es uns ermöglicht, Jugendliche in ihrer Entwicklung positiv zu bestärken und zu fördern.

Die Schüler sollen im Laufe ihrer Entwicklung sozial-emotionale Kompetenzen und Fähigkeiten im Verhalten ausbauen. Dazu orientiert sich der Lehrer an den Stärken und Ressourcen der Kinder.


Verschiedene ETEP-Elemente werden in den 7. Klassen umgesetzt:
  1. Strukturierung
    Festgelegte Stundenstruktur, Tagesplan, Struktur des Raumes (z. B. fester Sitzplatz), klar strukturierte Arbeitsanweisungen
  2. Arbeit mit Klassen- und Einzelzielen
    Gemeinsam mit der Klasse erarbeitete Klassenziele, individuelle Ziele- Bewusstmachung der Ziele, Wie können sie erreicht werden?
  3. Motivation
    Durch anregende Materialien, interessante Themen, fächerübergreifende Themen, enge Rückmeldungen
  4. Rhythmisierung
    Gemeinsame Aulastunde der 7. Klassen (gemeinsames Singen) montags in der 1. Stunde, jahrgangsübergreifende Projekte („Weihnachten, ein Fest für alle?“, „Rudolf-Diesel-Projekt“)
Diese Leitgedanken spielen bei der Umsetzung der ETEP-Elemente im Unterricht eine bedeutende Rolle:

1. Richten Sie den Blick auf Stärken
2. Folgen Sie der Entwicklungslogik
3. Gewährleisten Sie Freude und Erfolg
4. Sorgen Sie für bedeutsame Erfahrungen


Bei weiteren Fragen zu ETEP wenden Sie sich bitte an:
ETEP Europe
Krahestr. 13 A
D – 40233 Düsseldorf
info@etep.org
www.etep.org
                etep