Unser Schulprofil

Schulleiter Hr. Sauer        

Unsere Schule versteht sich als feste Gemeinschaft, die nach gemeinsam vereinbarten Regeln und Werten zusammenlebt. Wir wollen den Schülern helfen, verantwortungsbewusste, aufgeschlossene und tolerante Menschen zu werden, die dem Leben positiv und offen gegenüberstehen.
Die Vorbereitung auf das Berufsleben ist hier in unserer Schule ein wichtiger und vordringlicher Bestandteil unserer Arbeit. Aber wir finden auch immer Zeit, uns um die täglichen Sorgen und Probleme unserer Schüler zu kümmern.

Hier finden Sie:
Wir sind eine Hauptschule. Zu uns kommen Schüler mit verschiedensten Muttersprachen und Kulturen, die viel Unterstützung beim Lernen benötigen. Das betrifft nicht nur „Lernstoff“ und Lerntempo, sondern auch Lernmethoden, Verhaltensregeln und Umgangsformen. Wie alle Schulen haben wir Schulprogramm, das Sie hier herunterladen können.
Die RDO hat reguläre 7. bis 10. Klassen. Aber auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit Förderschwerpunkt Lernen sind bei uns gut aufgehoben. Dafür haben wir spezielle Integrationsklassen. Sind Schüler erst kurz in Deutschland und sprechen sehr wenig oder kein Deutsch, können sie bei uns eine Kleinklasse besuchen. Wir haben auch besondere Klassen für „schulmüde“ Jugendliche. Nähere Angaben finden Sie in der linken Navigationsleiste unter „Schüler“.

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Handyfreie Schule bedeutet, dass das Handy aus dem Schulleben verbannt wird. Das gilt für den Unterricht, aber auch für die Pausen und außerschulische Veranstaltungen. Sie klingeln im Unterricht, obwohl das gegen unsere Schulordung verstößt und stören so alle beim Lernen. Auch das Aufnehmen und Versenden von Gewaltvideos hatte stark zugenommen. Deshalb entschloss sich die Mehrheit unserer Eltern (siehe Schulprogramm) und des Kollegiums, die Handys aus dem Schulleben zu verbannen. Wird es für Lehrer sichtbar, ist es abzugeben und kann von den Eltern nach einem Gespräch wieder abgeholt werden. Jeder Schüler ist jederzeit über unser Sekretariat zu erreichen. Und nachmittags kann natürlich jeder sein Handy benutzen. Vielleicht kommt der eine oder andere ja auch auf den Geschmack, nicht mehr ständig erreichbar zu sein?!?

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Ein Vorteil von Hauptschulen sind kleine Klassen. Wir versuchen, Regelklassen möglichst klein zu halten, ideal wären ca. 17 Schüler. Integrationsklassen haben oft nicht mehr als 16 Schüler, von denen drei Schüler einen sonderpädagogischen Förderbedarf mit Förderschwerpunkt Lernen besitzen. Dafür verzichten wir weitgehend auf eine Teilung der kleinen Klassen, damit die Schüler viel Zeit gemeinsam und mit dem gleichen Lehrer verbringen. Das schafft einen starken Zusammenhalt und verringert hoffentlich Fehlzeiten.
Bei uns geht es recht „familiär“ zu. Zur Zeit lernen hier an die 400 Schüler. Sie werden unterrichtet und betreut von 40 Lehrerinnen und Lehrern sowie einer Sozialpädagogin. Außerdem betreuen zwei Ausbildungsberaterinnen unsere Abschlussklassen. Unsere Sozialarbeiterin wird regelmäßig von Sozialpädagogikstudenten im Praktikum unterstützt. Verstärkt wird unser Team durch unsere Sekretärin und unseren Hausmeister.

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Bei uns können der (einfache) Hauptschulabschluss, der erweiterte Hauptschulabschluss und nach einer erfolgreichen Prüfung am Ende der 10. Klasse (Termine) auch der Mittlere Schulabschluss (früher: Realschulabschluss) erworben werden. Hierbei gibt es im Mai/Juni jeweils eine schriftliche Prüfung in Mathematik, Deutsch und Englisch. Englisch wird auch mündlich geprüft. Die vierte Prüfungskomponente ist eine Präsentation. Hier präsentieren die Schüler einzeln oder in Gruppen ein selbstgewähltes Thema, mit dem sie sich mindestens sechs Wochen beschäftigt haben. Alle Prüfungen dürfen nicht schlechter als 4 sein, eine 5 kann mit der Note 3 oder besser ausgeglichen werden. Gleichzeitig darf der Notendurchschnitt in allen unterrichteten Fächern nicht schlechter als 3 sein. Dann gilt der Mittlere Schulabschluss als bestanden.
Bei besonders guten Leistungen kann sogar die Empfehlung für die gymnasiale Oberstufe ausgesprochen werden.
Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit Förderschwerpunkt Lernen können nach einer schriftlichen Prüfung in Mathematik und Deutsch sowie einer mündlichen Präsentation den Hautschulabschluss erwerben. Hierbei müssen alle Prüfungsteile und der Jahrgangsdurchschnitt mindestens 3* sein.
Die Alternative ist eine Präsentation in Arbeitslehre mit mindestens 4*, wie auch in Deutsch und Mathematik. Ist dann der Jahrgangsdurchschnitt 4* oder besser, kann der Schüler einen Berufsqualifizierenden Abschluss mit nach Hause nehmen.

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Im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts betreiben Schüler eine Cafeteria, die die Schüler der RDO in den Pausen versorgt. Es gibt eine Schülerfirma, die Caterings ausrichtet. Wir haben eine Voliere, in denen unsere Finken wohnen und unseren Schulalltag beobachten. Näheres zu unseren Projekten finden Sie in der Navigationsleiste unter „Projekte“.

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Ein Teil der Schüler findet nach der Schulzeit einen Ausbildungsplatz, andere besuchen weiterführende Schulen, um durch eine höhere Qualifikation bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu bekommen. Um herauszufinden, welcher Beruf der passende ist und um wichtige Kontakte zu knüpfen, absolvieren alle Schüler regelmäßig Betriebspraktika. Individuell können Schüler auch Tagespraktika in Betrieben absolvieren. Hier ist das Interesse und das Engagement jedes einzelnen Schülers gefragt. Das Fach Berufswahlorientierung (BWO) und unsere Ausbildungsberaterinnen bereiten die Schüler auf die Praktika und auf die Bewerbungsphase vor.
Von April 2005 bis Oktober 2007 unterstützte ein Job Coach unsere Schüler bei der Suche von Praktika und Ausbildungsplätzen. Seit Oktober 2007 haben wir das Glück, zwei Ausbildungsberaterinnen an unserer Schule zu haben.

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Bei uns können zukünftige Sozialpädagogen und angehende Lehrer ihr Praktikum bzw. ihr Referendariat absolvieren. Davon profitieren Studenten und unsere Schüler und Lehrer. Denn einerseits lernen Studenten hier ganz praktisch, was in ihrem späteren Beruf auf sie zukommt, andererseits werden Schüler von jungen und engagierten Studenten mitbetreut und unterrichtet. Und die Lehrer treffen auf zukünftige Kollegen mit frischen Ideen und unverbrauchtem Optimismus.
Seit März 2007 sind wir nun anerkannte Praxisstelle für das sozialadministrative Praktikum im Bachelor Studiengang Soziale Arbeit und für das Verwaltungspraktikum im Diplom Studiengang Sozialarbeit/ Sozialpädagogik.

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Für Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache gibt es DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache). Das ist ein spezieller Deutsch-Förderunterricht. Um leistungsschwache und leistungsstarke Schüler gezielt fördern zu können, werden sie ab der 8. Klasse in den Fächern Mathe und Englisch in leistungsdifferenzierten Kursen unterrichtet. In jedem Jahrgang lernen die besten Schüler hier im A - Kurs, wo sie gezielt auf die Prüfung vorbereitet werden, während die restlichen Schüler binnendiffernziert in ihrem Klassenverband lernen.
Leistungsstarke Schüler können in der 10. Klasse zusätzlich Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch besuchen, um sich gut auf die Prüfung für den mittleren Schulabschluss vorzubereiten.
In den Naturwissenschaften und in Arbeitslehre gibt es nur bei Bedarf Teilungsunterricht, so dass die Lerngruppen dann sehr klein sind. Wenn möglich sollen die Schüler aber viel im Klassenverband verbleiben.
In den Integrationsklassen sind oft zwei Lehrer eingesetzt, um die Integrationskinder gezielt unterstützen zu können. Davon profitieren natürlich alle Schüler.

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Wir sind eine kleine Schule und daher kennen sich hier Schüler und Lehrer gut. Gemeinsam bewältigen wir den Schulalltag. Dazu gehört auch die gemeinsame Arbeit in den Gremien unserer Schule, gemeinsam mit engagierten Eltern.
Konflikte, Regelverstöße und Vorfälle werden schnell sichtbar und sofort gemeinsam bearbeitet, sei es in Einzelgesprächen, im Stuhlkreis in der Klasse, in Gesprächen mit dem Schulleiter oder begleitet durch einen Lehrer, der ausgebildeter Streitschlichter ist.
Außerdem gibt es an unserer Schule Konfliktlotsen.
Regelmäßig führen wir in den Klassen ein Anti-Gewalttraining durch. Dazu arbeiten wir eng mit Jugendgewaltgruppe der Kriminalpolizei zusammen.
Aber zu einem guten Schulklima gehören auch gemeinsame Feste. Traditionell findet bei uns ein Weihnachtsbasar und auch ein Sommerfest statt. Kennen lernen kann man uns auch jedes Jahr beim Tag der offenen Tür.

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